Frankophone katholische Gemeinde


Communauté Catholique
Francophone de Düsseldorf

 

 

Gottesdienste   sonntags 11.00 Uhr  |  Kirche Heilig Geist
  freitags   08.30 Uhr  |  Kirche Heilig Geist

Pfarrer  

 

Msgr.  Janusz Osowiecki
Sprecher für französischsprachige Seelsorge in Deutschland
Ehrenamt   Sophie Renault   Pastoralrat
Büro   Michel Justine  
Bürozeiten   montags - freitags   08.00 - 12.00 Uhr
Kontakt   Katholisches Pfarramt der frankophonen Gemeinde
  Ludwig-Wolker-Straße 10  |  40477 Düsseldorf
  Telefon 440 79 36 |  Fax 440 79 38
  comcat.duesseldorf@arcor.de | www.ccfdd.de
Einzugsbereich   Düsseldorf, Essen, Dortmund, Wuppertal
Mitglieder   3.000

 

 

 

Bienvenue à Düsseldorf
Die frankophone katholische Gemeinde in Düsseldorf hat ein internationales Gesicht. Sie erfüllt die Mission der Pastoralarbeit bei Mitchristen, die entweder Franzosen, Staatsbürger anderer Länder (Belgien, Schweiz, Kanada) oder Afrikaner französischer Sprache sind. Die meisten sind Auslandsmitarbeiter französischer Firmen oder Institutionen, Diplomaten, Studenten, aber auch Aussiedler oder Asylbewerber. Die Tatsache, dass es in Düsseldorf eine französische Schule gibt (école laïque, d. h. ohne Religionsunterricht) ist Grund für die Existenz einer Gemeinde französischer Sprache. So ist es eine Aufgabe oder sogar eine Pflicht, die Katechese zu erteilen und die Kinder und Jugendlichen auf die Sakramente vorzubereiten.

 

Das Leben in der Gemeinde
Katechese: Unsere Gemeinde besteht meist aus jungen Haushalten und kinderreichen Familien. Die religiöse Bildung der Kinder ist eine Priorität unter den pastoralen Aktivitäten. Dieses Jahr nehmen ca. 50 Kinder an der Katechese teil, 21 bereiten sich für die Erste Heilige Kommunion vor. Den Jugendlichen wird die 'Aumônerie', die Seelsorge, als monatliches Treffen angeboten. Hier wird über ein ausgesuchtes Thema nachgedacht und diskutiert. Anschließend wird gebetet und in einer Agape das Essen geteilt. Ca. 30 Jugendliche nehmen an diesen Treffen und 18 an dem Firmunterricht teil. In unserer Gemeinde werden die Katechumenen am 26. Juni 2011 die Sakramente der Taufe, der Eucharistie und der Firmung erhalten.
Liturgie: Die Liturgie der Sakramente und vor allem die Sonntagseucharistie tragen zur Bildung des Glaubens bei. So kann man die Katechese von der Liturgie nicht trennen. Aus diesem Grund ist die Sonntagseucharistie neben der Katechese der Kinder und Jugendlichen ein weiterer Schwerpunkt. Einmal im Monat wird eine Familienmesse angeboten, die besonders stark besucht wird. Unsere Gläubigen, sowohl Kinder wie Eltern, erwarten eine Liturgie, die lebendig, ausdrucksvoll ist und jedem Beteiligten gerecht wird.

Afrikaner: Nach der Katechese und der Liturgie gilt die dritte Priorität unserer Pastoral der französischsprachigen Afrikaner, die seit einigen Jahren immer zahlreicher in unserer Gemeinde werden. Die meisten sind Studenten in ganz NRW (Dortmund, Essen, Bochum, Duisburg, usw.). Sie finden in unserer Gemeinde durch die Liturgie, die Sprache und die Atmosphäre ein Stück Heimat wieder. Und im Gemeindeleben setzen sie sich immer mehr ein: Chor, Liturgie, Katechese, Gebetsgruppe, Katechumenat. Im Juni werden sechs von ihnen getauft. Der vor vier Jahren gegründete Chor 'Christ Roi' wird in Düsseldorf durch Konzerte (Weihnachtskonzert, Osterkonzert), musikalische Begleitungen von Taufen und Hochzeiten immer bekannter. Viele der Chorsänger werden am Weltjugendtag vom 16. bis 21. August 2011 in Madrid teilnehmen. Erkennen muss man, dass trotz aller Schwierigkeiten die Afrikaner mit einem lebendigen Glauben, dem Sinn für Feier und Beten, das Leben unserer Gemeinde bereichern.

 

 


Pėre Janusz Osowiecki

Menschen in der Katholischen Kirche Derendorf Pempelfort

 

Msgr. Père Janusz betreut seit 2004 die muttersprachlichen Gemeinden in unserem Seelsorgebereich. Er selbst ist Seelsorger der frankophonen Gemeinde. Auf seine Initiative geht das Internationale Pfingstfest zurück.

 

Das Einzugsgebiet seiner französisch-sprechenden Gemeinde beschränkt sich nicht auf Düsseldorf. Jeden Sonntag kommen Gläubige vom Niederrhein und aus dem gesamten Ruhrgebiet. Die Gemeind kennzeichnet eine starke Fluktuation, da viele Menschen beruflich oft nur wenige Jahre in Düsseldorf wohnen. So sind vor allem junge Familien oder Studenten in der Gemeinde anzutreffen.

 

Die Begeisterung für die über einstündigen Gottesdienste und die weiteren kirchlichen Angebote ist groß. Diese werden überwiegend ehrenamtlich getragen. Père Janusz kann sich durch diese Unterstützung primär seiner Tätigkeit als Seelsorger im eigentlichen Sinne widmen. Auch über den sonntäglichen Kirchgang hinaus gewähren sich die Gemeindemitglieder vielfältige, wo nötig auch finanzielle Unterstützung.

 

Von unseren deutschen Pfarrgemeinden in Derendorf und Pempelfort, in denen die muttersprachlichen Gemeinden ihre Heimat gefunden haben, fühlen sie sich sehr gut aufgenommen und wohl.

 

Sandra Cheybani