Berichte
Jugendliche verschönern Obersakristei
11. Dezember 2010
"ADé Tschüss Wochenende - Jugendliche verschönern Raum in St. Adolfus"
Nach unseren monatlichen Jugendmessen in St. Adolfus gibt es immer die Möglichkeit noch zusammenzusitzen zu reden und zu erzählen. Damit das auch in einem entsprechenden Rahmen geschehen kann, haben 8 Jugendliche gemeinsam mit Kaplan Regamy die Obersakristei in St. Adolfus gestrichen. Einen ganzen Tag waren sie beschäftigt dem Raum zu neuem Glanz zu verhelfen.
In Zukunft soll die Wand noch die Skyline von Düsseldorf zieren und auch neue Tische und Stühle, sowie Sofas angeschafft werden!





Ök. Jugendkreuzweg 2010
"Kreuzworte"
Etwa 30 Jugendliche und junge Erwachsene tragen Kreuz durch Derendorf und Pempelfort

Am Freitag, den 12. März 2010 fand der diejährige ökumenische Jugendkreuzweg statt.
Insgesamt sieben Stationen beschäftigten sich mit den letzten Sätzen Jesu.
An gewöhnlichen - aber auch ungewöhnlichen Orten - setzten wir uns mit den Gedanken und den Impulsen für unser eigenes Leben auseinander. So holten wir die Themen dieser Sätze sehr bewusst in die Lebenswelt der Jugendlichen: so ging es nicht nur um das Thema Mobbing, sondern auch Liebe und Freundschaft sowie Vertrauen und letztlich auch um Glaube und Hoffnung bis hin zum Tod. Dabei beteten wir gemeinsam in der ev. Kreuzkirche, dem Vinzenzkrankenhaus, vor einem Getränkemarkt sowie in der Turmkapelle von St. Rochus und trugen dabei sichtbar ein großes Holzkreuz durch die Stadtteile.

Wer Jesus, seine Kreuzigung und dieses unglaubliche, kaum verständliche
Heilswerk Gottes betrachtet, der darf keine Angst haben, sich mit sich
selbst und dem eigenen Leben zu beschäftigen!
Der Blick aufs Kreuz
ist kein historischer Blick zurück, der mich völlig unberührt lässt. Es
ist immer ein Blick auf die eigenen Lebensthemen und Lebensfragen.
Die
Kraft für diesen Blick und das Licht jedoch kommen vom Kreuz. Jesus
schenkt mir Perspektiven und Antworten. Und manches, mal vielleicht
sogar den Mut, genauer hinzuschauen.
Und aus demselben Grund begannen unsere Stationen auch mit
Zitaten von Jugendlichen, die die Worte Jesu mit ihren Ohren hören und
deuten. Diese setzten sich in Taizé mit den Zitaten auseinander.
Viele Jugendliche auf dem Kreuzweg waren berührt von den Beiträgen all dieser jungen Menschen, die so freimütig von ihrem
Glauben, ihrem Hoffen und Sehnen, auch ihrem Zweifeln und Ringen mit
Gott Zeugnis gesprochen haben.


Domino Pray 2010
"domino pray am 06. März 2010"
Jugendliche bauen 25.000 Dominosteine auf
Domino pray verbindet Jugend

Mit tausenden von Dominosteinen haben Jugendliche verschiedener Gruppen und Verbänden aus dem Dekanat Düsseldorf Mitte / Heerdt Flaggen und religiöse Symbole gebaut und miteinander verbunden.
Überall im Barbarasaal ist die Anspannung zu spüren. Die Aufregung ist groß, doch bei dieser Aktion ist eine ruhige Hand und Geduld gefragt. Seit Stunden hocken, sitzen oder liegen die Jugendlichen des Dekanates Düsseldorf Mitte / Heerdt nun schon auf dem Boden und bauen an ihren Dominoprojekten.
Etwa 40 Jugendliche aus 8 verschiedenen Gruppen und Verbänden waren am Wochenende im Domino Fieber. Im Rahmen der Visitation durch Weihbischof Woelki hatte die Katholische Kirche Derendorf Pempelfort in Zusammenarbeit mit der Katholischen Jugendfachstelle und der DJK zum Domino Pray eingeladen.
Diese Aktion sollte die vielfältige und bunte Jugendarbeit im Dekanat präsentieren und die unterschiedlichen Gruppen und auch die Jugendlichen der muttersprachlichen Gemeinden miteinander vernetzen.
100.000 Dominosteine, Originalrequisiten der RTL Show Domino Day, hatten Pastoralreferentin Stephanie Müller und Jugendreferentin Martina Hopster dazu aus den Niederlanden organisiert.
Konzentriert sind die Jugendlichen bei der Sache,
schließlich muss jeder Stein ordentlich sitzen, damit die verschiedenen Logos
der Gruppen sichtbar werden können. Doch kurz vor dem Anstoß am Samstag
entsteht dann doch Hektik und die Hände fangen zunehmend an zu zittern. Einige
haben sogar bis nachts um vier Uhr durchgebaut. 
Und so entstehen neben einer Taube der Firmlinge aus unserem Seelsorgebereich, einer Note für den Jugenchor, das Logo des AKM, die ghanaische Flagge sowie der Seelenbohrer der KJG St. Maria Empfängnis. Aus knapp 5000 Steinen hat die KJG ihr Logo zu fast zwei Drittel fertig gestellt, als plötzlich einige Reihen umfallen. Die Arbeit von einer ganzen halben Stunde ist zerstört. Aber die Jugendlichen lassen sich nicht entmutigen und bauen fleißig weiter. Fertig wird die KJG nicht mehr ganz mit ihrem Logo, doch das ist nicht tragisch. Bs zur letzten Minute haben die Teilnehmer 25.000 Steine in 10 Themenfeldern und zahlreichen Verbindungsachsen aufgebaut. Und auch drei Walls bauen die Jugendlichen aus jeweils fast 1000 Steinen auf. Um 13 Uhr gibt dann der sichtlich beeindruckte Weihbischof Woelki den Anstoß und innerhalb von 2 Minuten ist die Arbeit eines ganzen Tages umgefallen.
Der Jubel der Jugendlichen jedoch kennt keine Grenzen und viele liegen sich in den Armen. Die Jugendlichen sind beeindruckt, denn viele haben so etwas noch nie persönlich erlebt.
Und vielleicht war es ja nicht der letzte domino pray und dann sind beim nächsten Mal noch mehr Jugendliche dabei!
Hier ist der Beitrag der WZ zum domino pray.
Hier ist ein Radiobeitrag.



Besuch der Liebesperlen Ausstellung
"Liebe ist das einzige, was wächst, wenn wir es verschenken"
Jugendliche besuchen die Ausstellung Liebesperlen in der botschaft

Am 01. Dezember 2009 machten sich einige Jugendliche und Firmkandidaten des Seelsorgebereichs auf den Weg in das jugendpastorale Zentrum - die botschaft.
Sie wussten nicht genau, was sie erwartet. Und sie dachten sich sicherlich: eigentlich ist das Wort "Ausstellung" nicht so ansprechend. Ansprechender war da auf jeden Fall das Thema "Liebe und Freundschaft".
Nach einer gemeinsamen Startrunde, einem Warmwerden mit den Botschaftern und dem Thema und kleinen Filmszenen hatten die Jugendlichen Zeit, alleine durch die Ausstellung zu gehen. Eine Mischung aus Impulsen, Fragen, Liedern und vielen Bildern und Texten sowie Statements rund um das Thema Liebe, Freundschaft und Ehe. Dabei spielte der Bereich Treue ebenso eine Rolle wie der Bereich Eifersucht.
Mit viel Liebe zum Detail und sehr viel persönlichem Engagement haben die Botschafter das Thema für die Jugendlichen ansprechend aufbereitet. Und das hat die Jugendlichen letztendlich am meisten beeindruckt. Beeindruckt haben so neben den persönlichen Fragen, den Möglichkeiten zum Abstimmen, sich ein eigenes "giveaway" zu machen auch vor allem die Ehrlichkeit und die Begeisterung der Botschafter. Damit haben sie so manches Mal die Jugendlichen für dieses Thema und diese Ausstellung begeistert!
Engelaktion am 1. Advent 2010
Am ersten Advent berührte der Himmel die Erde
Jugendliche beteiligten sich an der Engelaktion der botschaft

„Möchtest Du jemandem eine Freude machen? Wir sind Engels-Boten und erfüllen Herzenswünsche!", so oder ähnlich haben jugendliche botschafterInnen junge Menschen auf dem Weihnachtsmarkt in Düsseldorfer angesprochen. Die botschaft, das jugendpastorale Zentrum Düsseldorfs, wollten damit auf die Ausstellung zum Thema Liebe aufmerksam machen und gleichzeitig für mehr Herzlichkeit im Advent werben. „Wir haben deshalb nicht demjenigen auf dem Weihnachtsmarkt etwas geschenkt, sondern einem Menschen, der ihm nahe steht. Etwas, das von Herz zu Herz geht!", erklärt Esther Tschuschke, die Projektleiterin, das Konzept. „Ich war total gespannt, was für Ideen die Jugendlichen haben! Aber es sind tolle Sachen dabei herausgekommen!" so einer der Engel. So ging z.B. eine Tafel Schokolade an die WG-Kollegin, deren Freund nach 5 Jahren die Beziehung beendet hat, ein Lebkuchenherz „Du bist der beste Papa der Welt" an den Vater, seit der in Scheidung nicht mehr zuhause wohnt, oder eine „gute-Besserung"-Karte an den gesundheitlich angeschlagenen Opa. Die Stimmung in der Engelzentrale war ganz besonders: Aufregung beim Anziehen der weißen Engelsflügel und die Frage, wie es wohl wird, viel zu erzählen nach der „Schicht", und gemütlich eine Tasse Tee und ein Stück Kuchen, bevor es dann an das Karte Schreiben oder Telefonieren ging! Ein großer Dank daher an alle ehrenamtlichen Engel, die das Motto so engagiert umgesetzt haben: Liebe ist das einzige, was wächst, wenn wir es verschenken!
72 Stunden - Uns schickt der Himmel
Jugendliche waren erfolgreich
Im Rahmen der 72-Stunden-Aktion wollten Jugendliche im Pfarrzentrum einen neuen Treffpunkt für Jugendliche entstehen lassen. Hierzu sollten drei Räume entrümpelt, gestrichen und neu möblieren werden.
Und - sie haben es wirklich geschaftt!
Hier können Sie nachlesen, was und wie die Jugendlichen - mit ihren Helfern - diese Aktion durchgeführt haben und Sie können sich anhand der Bilder davon überzeugen, dass sich Arbeit und Engagement gelohnt haben.
Wir danken allen, die die Aktion durch Spenden und Mithilfe unterstützt haben.
Wenn Sie den Jugendlichen für die weitere Möblierung noch etwas spenden wollen, so steht das Konto weiter zur Verfügung:
KGV Derendorf-Pempelfort
Konto-Nr. 100 525 30 16
Stadtsparkasse Düsseldorf; BLZ 300 501 10
Verwendungszweck: „72-Stunden-Aktion"
Das perfekte Fastendinner
Eine ganze Woche nutzten insgesamt 8 junge
Erwachsene, um im jugendpastoralen Zentrum - die Botschaft -
miteinander verschiedene Gerichte von Ordensgemeinschaften zu kochen,
miteinander zu beten und sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen.
Wir hatten viel Spaß miteinander und mussten feststellen, dass Fastendinner nicht unbedingt heißt karges Essen zu sich zu nehmen, sondern Fasten bezog sich manchmal eher auf die einfache Ausstattung der Küche!
Letztlich aber ist uns jedes Gericht gelungen und es gab fast immer 10 Punkte für die Köche!
Und vielleicht bist du ja im nächsten Jahr dabei?!
Ökumenischer Jugendkreuzweg 2009
Ein Dutzend junger Menschen hatte trotz Regen und dem Entscheidungsspiel der DEG den Weg zur evangelischen Kreuzkirche gefunden. Der diesjährige Jugendkreuzweg stand unter dem Thema „Siehst du mich?". So gab es für die Teilnehmer auch einiges anzufassen, anzuschauen und mitzutragen. Im Superwahljahr gab es deshalb neben Taschentüchern und Spiegeln auch Wahlumschläge für jeden. Nach einer gemeinsamen Andacht in der Kreuzkirche gingen wir gemeinsam zum Jugendhaus und dann weiter nach St. Rochus. An jeder Station wurde unser Kreuz immer weiter gestaltet und wurde so zu unserem Kreuz. Bis schließlich an der letzten Station aktuelle Schlagzeilen aus der Zeitung jedem bewusst machten, dass Not und Leid nicht nur auf der Welt, sondern auch in Deutschland, in Düsseldorf, unseren Stadtteilen, beim Nachbarn und bei mir zu finden ist.
Und dabei wurde uns deutlich, dass Tod und Auferstehung Jesu das Leid nicht wegwischen, sondern es erträglich machen.
Den Abschluss bildete wie jedes Jahr ein gemeinsames Essen in St. Rochus.
Und im nächsten Jahr findet der Kreuzweg dann freitags statt und dann spielt das Wetter vielleicht mit und Klassenarbeiten und die DEG sind dann vielleicht keine Konkurrenz!
Fahrradwallfahrt
Failte - Willkommen!
Mit dem Fahrrad zum Heiligen Patrick auf die grüne Insel
Mit 26 Teilnehmern machen wir uns auf den Weg nach Irland auf die grüne Insel. Wir begeben uns auf die Spuren des Hl. Patrick.
Hier können Sie unseren Weg verfolgen:
Onlinetagebuch
Nachtrag:
Und hier ist einmal die Gesamtstrecke unserer Wallfahrt zu sehen:
Hier ist ein Artikel aus dem Irish Examiner vom 26. Juli 2010 über die Wallfahrt auf den Croagh Patrick:
Montag, 02. August 2010
Heute Morgen wurden wir von der Sonne geweckt! Das haben wir hier in Irland noch nicht erlebt. Der Tag begann allerdings schon um 6 (!) Uhr morgens mit einem Geburtstagsständchen für Elena. Wir haben ein letztes Mal in Irland gefrühstückt und alle Sachen umgepackt.
Dann gab es noch ein gemeinsames Gruppenbild mit Roy, Jayne und Sarah Jane vor deren Haus. Sie waren sehr beeindruckt von unserer Wallfahrt und haben gestern Abend noch sehr lange mit uns zusammengesessen und Fotos angeschaut.
Der Weg zur Fähre fiel uns heute sehr leicht. Nach zwei Wochen sind wir doch sehr viel trainierter!
Irgendwie hat man allerdings in zwei Wochen völlig verdrängt, wie schlecht die Straße nach Rosslare wirklich ist. So haben uns die Straßen mit ihren Schlaglöchern heute viele Nerven gekostet und manche Räder haben es nur gerade eben bis zur Fähre geschafft, bevor einige Reparaturen warten.
In Rosslare selbst haben wir noch eine Stunde gewartet, bevor wir zum Hafen gefahren sind. Dort wurde zum letzten Mal der Super Value geplündert und die zusätzliche Verpflegung für die Rückfahrt ist gesichert: Limo und Kekse.
Heute kamen wir sehr schnell auf die Fähre und mussten kaum warten. Einige haben sich noch nicht einmal das Ablegen der Fähre angeschaut, sondern haben direkt einen Duschplan erstellt und sind Duschen gegangen. So standen nur wenige aus der Gruppe oben an Deck und haben einen letzten Blick auf Irland geworfen.
Was bleibt von diesen zwei Wochen:
- Auf jeden Fall das unbeschreibliche Gefühl es geschafft zu haben: 875 km durch Irland!
- Die Erinnerung an eine wirklich einzigartige Landschaft und an die wunderschöne Natur.
- Die Erinnerung an die schreckliche Straßenbeschaffenheit,
- An die Gastfreundschaft der Iren, die uns die Reise zu einem echten Erlebnis gemacht haben!
- Die unzähligen Schafe auf grüner Wiese
- Der Geruch nach Torf jeden Tag auf den Straßen.
- Die Anstrengung und der Aufstieg auf den Croagh Patrick mit 20.000 Iren.
- Die vielen Menschen, die uns auf der Strecke angefeuert, gewunken und gehupt haben.
- Man kann auch mit einfachen Mitteln gut zurechtkommen und trotzdem eine schöne Zeit haben.
- Teilen ist toll.
- Und vor allem jede Menge persönliche Eindrücke.
- ...
Das Tagebuch ist aber noch nicht fertig, denn in den nächsten Tagen wird noch das ein oder andere Bild ins Netz gestellt und ebenso persönliche Eindrücke von den Teilnehmern.
Daten des Tages:
Kilometer: 44,8 km
Fahrtzeit: 2 Std. 37 Minute
Max. Geschwindigkeit: 40 km / h
Sonntag, 01. August 2010
[19.00 Uhr]
Heute Morgen sind wir nach einer sehr erholsamen Nacht und einer Putzaktion von unserer super Unterkunft in Kilkenny losgefahren. Die Strecke war heute eine Herausforderung. Denn den Weg, den wir während der zweiten Etappe bergabgefahren sind mussten wir heute in etwa wieder hoch fahren! Aber zum Glück ging es nicht sehr steil, dafür aber kontinuierlich nach oben. Das Wetter war uns auch heute wieder ganz gut gesonnen.
Die erste Rast war heute in Initigore. Dort fand heute ein großes Oldtimerrennen statt. Das machte auf jeden Fall einen Großteil der heutigen Etappe sehr interessant, denn ständig überholten uns Oldtimer oder kamen uns entgegen. Wirklich schön anzusehen. Im kleinen Park im Stadtzentrum hielten wir an und hatten einen Impuls, den wir heute Abend in der Messe noch fortführen werden. Wir sollten uns zu jedem Wallfahrer ein persönliches Feedback überlegen. Ein kleiner dicker Hund leistete uns dort die ganze Zeit Gesellschaft: Charly.
Heute ist es auf der vorletzten Etappe doch passiert: an René's Rad ist eine Speiche gebrochen und so war die Weiterfahrt mit seinem Rad vorbei. Aber zum Glück konnte er mit einem anderen Rad direkt weiterfahren.
Es war der Tag der Black Storys: während der Fahrt gelöst, merkten einige kaum die Anstiege.
Heute sind wir wieder bei der Familie Tractor untergekommen. Wir fühlen uns schon fast wie zuhause. In den zwei Wochen hat er doch tatsächlich die Pferdeführanlage fertiggestellt, von der beim ersten Mal nur das Fundament zu sehen war. Die Zelte sind schon aufgebaut und jeder packt die Tasche um für die Fährfahrt morgen. Und dann wird noch fleißig gekocht. An unserem letzten Abend in Irland gibt es ein Festmahl: Putengeschnetzeltes mit Reis und als Nachtisch Schokoladenpudding.
Und auch für morgen wird schon eingekauft und gekocht, denn morgen ist Bank Holiday. Als Verpflegung gibt es Nudelsalat und Würstchen.
Und gleich werden wir die Gastgeschenke abgeben, Messe feiern und dann den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen. Und dann heißt es morgen früh aufstehen, denn pünktlich um 14 Uhr wollen wir an der Fähre in Rosslare sein.
Daten des Tages:
Kilometer: 55,72 km
Fahrtzeit: 3 Std. 21 Minuten
Max. Geschwindigkeit: 39 km / h
Samstag, 31. Juli 2010
[21.30 Uhr ]
Heute sind wir in Kilkenny angekommen. Es war eine sehr leichte Etappe von knapp 30km. Leider hat es sehr geregnet. Wir haben mal wieder einen persönlichen Rekord gebrochen und haben einen Schnitt von 18,5 km / h geschafft!
Kaum in Kilkenny angekommen, warteten wir an einem Sportplatz. Dor fand gerade ein Hunderennen statt. Während wir dieses Rennen anschauten, erhielten wir die Nachricht, dass wir eine Unterkunft haben. Der Pfarrer hat uns gemeinsam mit Falko und Magdalena abgeholt. Er fuhr voraus und legte ein Tempo vor... Aber alle sind angekommen und es war gut für unseren Schnitt!
Wir schlafen heute in einem ganz neuen Pfarrzentrum - passenderweise im St. Patricks Parish. Das Pfarrzentrum ist der totale Luxus. Wir haben zwei riesige Räume, in denen wir schlafen, haben eine Küche und sehr saubere Toiletten! Bisher die beste Unterkunft!
Kaum angekommen ging es dann in die Stadt. Der Weg dorthin führte direkt am Schloss vorbei. Sehr beeindruckend! Dort stellten wir uns dann zum gemeinsamen Gruppenfoto auf und ließen die Meute dann auf die Stadt los. Und alle nutzten fleißig die Gelegenheit zum Shoppen und Essen.
Eine Gruppe suchte ein Geschenk für die Familie Tector, bei der wir schon einmal übernachtet haben und auf dem Rückweg wieder Rast machen dürfen. Während dieser Suche stießen sie auf einen kleinen Ballonladen. Dort kauften wir einen Esel Ballon und bekamen zur Erheiterung von dem Ladenbesitzer gefüllte Heliumballons. Nach dem Einatmen des Heliums sangen wir dann gemeinsam „99 Luftballons" und „Das Lied der Schlümpfe"!
Treffpunkt war dann wieder der Schlosspark und stolz präsentierten alle ihre Einkäufe. Besonders beliebt war ein Souvenirshop in der Nähe des Schlosses sowie Chipstüten in riesiger Menge.
Jetzt nutzen wir die Gelegenheit und sitzen zusammen und spielen gemeinsam die unterschiedlichsten Spiele, lesen und schlafen.
Das Abenteuer neigt sich dem Ende zu! Nur noch zwei Tage in Irland! Am Montag dann nehmen wir nachmittags die Fähre und sind dann Dienstag voraussichtlich gegen 23 Uhr wieder zurück in Düsseldorf.
Daten des Tages:
Kilometer: 35,17 km
Durchschnitt: 18,6 km / h
Fahrtzeit: 2 Std. 2 Minuten
Max. Geschwindigkeit: 38 km / h
Freitag, 30. Juli 2010
[19.30 Uhr]
Ein Tag ohne Schafe aber mit Regen.
Heute Morgen böses Erwachen: drei Fahrradtrikots wurden von der Leine geklaut. Der Pfarrer war darüber so bestürzt, dass er uns das Geld dafür gegeben hat. Es war ein sehr bewegender Abschied von der Pfarrsekretärin und dem Pfarrer. Sie haben sogar für unsere nächste Unterkunft in Urlingford gesorgt.
Heute waren wir wieder sehr schnell unterwegs. Der Weg war nicht sehr beschwerlich und führte uns sogar durch kleine Schluchten. Heute sahen wir keine Schafe am Wegesrand - dafür haben wir einige in der Gruppe als Ausgleich.
Die erste Rast machten wir in Borrisoleigh. Dort trafen wir zwei Frauen, die so begeistert von uns waren, dass sie ein nettes Gespräch mit uns anfingen und sich ständig bekreuzigten. Noch immer rufen wir mit der Anzahl der Kilometer und unserer Wallfahrt großes Erstaunen bei den Menschen hervor. In der Kirche dort gab es einen Impuls. Jeder sollte sich in der Kirche einen Platz suchen, der am besten die Beziehung zu Gott symbolisiert.
Die restlichen Kilometer legten wir sehr schnell zurück (beinahe wären wir aber auf die Autobahn eingebogen). Jetzt sind wir in Urlingford angekommen und wohnen in einem leerstehenden Haus. Hier gibt es sogar warme Duschen.
Hier mal eine Vorstellung, von unseren tiefgehenden Gesprächen:
Falko saugt gerade im Haus. Kerstin fragt: „Haben wir hier Strom?!"
Die Leute sind duschen (ohne Schreie). Kerstin fragt: „Haben wir auch warmes Wasser?!"
Die Stimmung wird immer besser und so ist auch das Szenario beim Kochen heute sehr lustig: René kümmert sich um das Aufwärmen des Essens von gestern und kennt vor lauter Umrühren schon jedes Maiskorn mit Namen. Unser eigentliches Essen heute ist Möhrengemüse. In Ermangelung eines Kartoffelstampfers wird einfach eine Termoskanne zweckentfremdet. Der Priester des Ortes besucht uns gerade und findet unsere Kochaktion sehr lustig.
Gleichzeitig nutzen einige die Gelegenheit zu duschen. Da es jedoch nur zwei Duschen gibt, stoppt Margaux mit strenger Hand die Zeit, die jeder zum Duschen hat (5 Minuten).
Gleich haben wir in der Kirche eine gemeinsame Messe und dann schauen wir was der Abend noch so bringt. Vielleicht spielen wir gemeinsam noch eine Runde Werwolf.
Daten des Tages:
Kilometer: 60,38 km
Fahrtzeit: 3 Std. 24 Minuten
Max. Geschwindigkeit: 37 km / h
Donnerstag, 29. Juli 2010
[20.30 Uhr]
Heute haben wir unseren persönlichen Rekord aufgestellt. So langsam fahren wir uns ein und es kommt uns alles nicht mehr so anstrengend vor. So haben wir die Strecke nach Nenagh in Rekordzeit hinter uns gebracht und genießen es jetzt früh da zu sein. Viele verbringen den frühen Abend mit waschen, Karten schreiben und schlafen. Andere bereiten das Essen vor. Heute Abend gibt es Reis mit Porreegemüse.
Heute Morgen haben wir sehr lange gebraucht - dafür aber den Anhänger und den Bully vorbildlich gepackt und könnten bald noch mehr Räder in den Bully packen! Wir merken zunehmend, welche Dinge zu Hause selbstverständlich sind: Toilette, Dusche und ein Dach über dem Kopf. Das schöne und beeindruckende ist auf jeden Fall die Gastfreundschaft der Iren und diese Erfahrungen werden wir so schnell nicht vergessen. So war es gestern und heute überhaupt kein Problem beim Metzger im Dorf oder im Supermarkt die Toilette zu benutzen und John hat gestern über zwei Stunden für uns am Hurling Vereinshaus gewartet, bis wir alle fertig geduscht waren!
Das Wetter hat uns jetzt schon zwei Tage verwöhnt und auch die Strecke war heute keine so große Herausforderung. Die erste Rast haben wir am Lough Derg an einem wunderschönen Aussichtspunkt gemacht (vorher ging es dafür leider stark bergauf). Dort gab es einen Impuls mit Christopherus Reflektoren.
Weiter ging es nach Killroe - wo endlich die Keksvorräte aufgefrischt werden konnten oder auch das ein oder andere Eis gegessen wurde. Dank zwei etwas verwirrter junger Iren an der Tankstelle sind wir dann doch über eine größere Straße nach Nenagh hineingefahren. Zwar viel Verkehr, aber endlich mal eine angenehme Straße ohne Schlaglöcher! Die Straßen in Irland haben allerdings bisher nur Radtaschen und mehrere Tachos kaputtgehen lassen. Von größeren Radschäden sind wir bisher verschont worden.
Jetzt sind wir an unserem Tagesziel angekommen - einem Pfarrzentrum in Nenagh. Für uns wurden extra Veranstaltungen umgelegt, damit wir in zwei Räumen schlafen können. Draußen wird jetzt gekocht und später auch gegessen.
Weil wir alle von der rasanten Fahrt so erhitzt waren und uns danach war, haben wir beschlossen als Nachtisch Eis zu kaufen. Und so gab es dann 11 Liter Eis (für jeden fast ein halber Liter) Minzeis, Schokofudgecake Eis, Himbeer Vanille Eis. Kommentar: „solange etwas da ist kann ich gar nicht aufhören zu essen!" Und wir verraten auch nicht wie lange es gedauert hat, diese unglaubliche Menge Eis zu verputzen! Vollgegessen warten wir jetzt auf den Abendimpuls.
Daten des Tages:
Kilometer: 54, 41 km
Fahrtzeit: 3 Std. 7 Minuten
Max. Geschwindigkeit: 42,7 km /h
Mittwoch, 28. Juli 2010
[18.00 Uhr]
Heute Morgen sind wir in Galway gestartet - nach einem leckeren Frühstück und einem Dejavu am Anhänger (meine Jacke ist hinten in der Tasche) -
Die Strecke führte den ersten Teil des Tages sehr angenehm durch die Landschaft. Den ersten Impuls machten wir in einem kleinen Wald am Wegesrand. Wälder sind in Irland eher Mangelware und so genossen wir es dort einmal zu verweilen. Anhand der Bäume machte sich jeder über seine eigenen Wurzeln, seine Flexibilität und seine Gaben und Fähigkeiten Gedanken. Im Wald selbst entdeckten wir auch interessante Früchte und manche bauten zu „ihrem" Baum eine besondere Beziehung auf.
Nach 35 km machten wir den ersten Stop in Gort. Dort trafen wir auf den Bully mit Rebecca, Magdalena und Falko. Nach der Rast dort und einem Einkauf bei Aldi ging es weiter.
Jetzt allerdings über wesentlich schwierigeres Gelände. Einen weiten Impuls machten wir an einer kleinen Kirche am Wegesrand. Nach einer Woche Radfahren ging es dort darum, sich und seinen Körper wahrzunehmen und sich als wertvoll zu erfahren. Manche waren allerdings so müde, dass sie dabei einschliefen.
Weiter ging es vorbei an motivierenden Schildern für Radfahrer „Burn Fat not oil!". Wir verbrannten sehr viel Fett auf der Strecke, denn es gab sehr heftige Anstiege. Belohnt wurden wir dafür mit einer herrlichen Abfahrt. Manche essen allerdings so viel Eis und Kekse, dass sich das mit den verbrannten Kalorien locker aufhebt! Wir sind heute bis Tulla gekommen und zelten hier auf einer netten Wiese. Gleich um halb neun dürfen wir an einem Hurling Platz duschen! Endlich!
Das Wetter hat uns heute richtig verwöhnt. So lässt es sich wirklich gut aushalten.
Daten des Tages:
Kilometer: 65,87 km
Fahrtzeit: 4 Std 10 Minuten
Max. Geschwindigkeit; 45 km / h
Dienstag, 27. Juli 2010
[19.00 Uhr]
Heute Morgen sind wir sehr früh aufgestanden, um pünktlich in Galway zu kommen. Beim Aufstehen wurden wir von Schwänen begrüßt, die auf dem See schwammen.
Unsere Gruppe wird heute durch zwei Ausfälle etwas geschwächt. Zwei fahren heute im Bully mit.
Es war eine herrliche Landschaft durch die wir heute gefahren sind. Allerdings gab es auch einige schwierige Anstiege zu bewältigen.
Pause machten wir in Oughterhard an der Kirche. Dort gab es auch einen Stempel für unser Pilgerheft. Der Pfarrer dort hat für uns in Galway angerufen und so haben wir heute ein Dach über dem Kopf und schlafen in einem Haus von den Pfadfindern.
Beim Warten am Rande der Stadt leistete uns ein sehr netter Hund Gesellschaft. Er genoss richtig die Fürsorge und Streicheleinheiten der Gruppe!
Heute Abend laufen wir gemeinsam in die Stadt hinunter und sparen uns das Kochen und so kann jeder mit etwas Verpflegungsgeld etwas zu essen kaufen und die Stadt unsicher machen.
Obwohl strömender Regen angesagt war, hatten wir heute überraschenderweise keinen Tropfen Regen. Aber das hatte uns ja gestern schon Paul o'Sullivan gesagt, auf dessen Wiese wir die letzte Nacht zelten durften: „das Wetter wird immer genau anders als angesagt!"
Wir sind auf den weiteren Abend gespannt. Da wir alle in einem großen Raum schlafen, bietet es sich an, eine von den beliebten „Fanta"siereisen zu hören.
Zum Glück konnten wir die Räder mit in den Raum nehmen, so braucht keiner sein Rad abzuschließen und das spricht für eine frühe Abfahrt morgen früh!
Daten des Tages:
Tageskilometer: 71,58 km
Fahrtzeit: 4 std. 22 Minuten
Max. Geschwindigkeit: 41 km / h
Montag, 26. Juli 2010
Erst einmal ein Dank an Katrins Eltern und Großeltern, die uns schon um 6.45 Uhr unseren wohlverdienten Schlaf geraubt haben. :-)
Es ist Katrins Geburtstag, deshalb gab es dann auch direkt eine super kalorienarme Schokotorte - nach dem leckeren irischen Frühstück mit Baked Beans, Rashers, Sausages, Scrambled Eggs, Black and white pudding und Toasts. (Ebenfalls sehr kalorienarm).
Danach allerdings ging es bergab.
Drei von uns hatten ihre Fahrradschlüssel in den Taschen vergessen- die waren allerdings schon im Hänger. Beim Versuch, das Schloss zu öffnen, brach dann der Schlüssel ab. Mit Bolzenschneider und Hammer musste das dann erst mal wieder geöffnet werden.
Nach einem kleinen Fotoshooting für den Blog von Paul (http://www.blanketearthproject.com/index.html ), der mit dem Fahrrad durch die Welt fährt und Stofffahnen sammelt, die von verschiedenen Menschen gestaltet und bei den olympischen Spielen in Rio 2016 ausgestellt werden (auch wir wurden von ihm eingeladen eine solche Stoffbahn zu gestalten), ging es mit 1,5 Stunden Verspätung dann auch los auf unsere Tagesetappe. Die bot wunderschöne und idyllische Landschaften, tolle Aussichtspunkte (für die man allerdings einige Höhenmeter zurücklegen musste) und führte uns nach viel Sonnenschein dann letztlich doch im Regen zu unserem Ziel, einem See namens Lough Carrib. Dieses Mal ist wild camping angesagt. Obwohl wir hier am Ende der Welt sind und es deshalb wagten, mitten auf der Straße zu essen, kamen tatsächlich zwei Autos, die vorbei wollten. Gleich machen wir hier an diesem See ein schönes Lagerfeuer!
Und heute stand übrigens in der Zeitung, dass gestern 20.000 Iren mit uns gemeinsam auf dem Croagh Patrick waren.
Zum Schluss wollen wir noch feststellen:
Nur weil es einen See gibt, muss man ja nicht zwangsweise reinspringen. Aber ein paar Verrückte machen das natürlich trotzdem.
Daten des Tages:
Kilometer: 67,6 km
Fahrtzeit: 4 Std 17 56
Max. Geschwindigkeit: 37 km /h
Sonntag, 25. Juli 2010
WE SURVIVED CROAGH PATRICK!
Die spinnen die Iren!
Ain´t no mountain high enough.
Heute morgen begann der Tag mit unserem Sonnentanz (hat heute leider nicht geholfen. Statt der angesagten 21 °C mit Sonne gab es nur 15 °C mit Regen!).
Wir mussten mit dem Rad etwa 8 km fahren bis zum Berg. Dort waren schon sehr sehr viele Menschen.
Um 10.45 Uhr ging das Abenteuer dann los. In kleinen Gruppen erklommen wir den Berg. Von unten war nicht viel vom Berg zu sehen - Nebel! Man sah nur etwa 300m weit.
Eine unbeschreiblich große Menschenmasse schlängelte sich den Berg hinauf.
Alte Menschen, kleine Kinder, Hunde, Menschen mit Krücken, Bergretter und etliche barfüßige Menschen machten sich mit uns auf den Weg. Sogar ein Schweizer ging barfuß den Berg hinauf.
Obwohl: Weg?! Nein, es war kein Weg! Der Großteil des Weges hinauf bestand aus Geröllfeldern und vielen vielen Steinen. Wir kraxelten also mühsam hinauf.
800 Höhenmeter galt es zu überwinden und das mit ständigem Stop and go aufgrund der Menschenmasse. Die völlig fertig aussehenden und dreckigen Menschen , die uns entgegenkamen und die rutschten motivierten nicht unbedingt! Aber schließlich war es geschafft!
Alle erreichten gesund den Gipfel. Dort wurden Messen am laufenden Band abgehalten. Es war extrem nebelig und windig. Deswegen haben wir dort nur kurz gebetet und dann kam die größere Herausforderung: der Abstieg!
Fast jeder ist mal rutschen gegangen, doch alle sind heil runtergekommen. Und dann hieß es noch zurückradeln mit schweren Beinen.
Alle sind sehr müde, aber auch froh und stolz diesen Weg geschafft zu haben! Ein wirkliches Abenteuer und ein Wagnis. Wir sind froh das Ziel erreicht zu haben!
Dagegen wird die Rückfahrt nach Rosslare ein Kinderspiel. Jetzt wird gekocht: Nudelsalat mit Würstchen. Und dann feiern wir gemeinsam in der Kirche Messe. Morgen schlafen wir erst mal länger und genießen dann ein full irish breakfast bevor es wieder aus Rad geht!
Daten des Tages:
20 km Rad
5 Stunden Wandern
800 Höhenmeter
Samstag, 24. Juli 2010
[ 24.00 Uhr ]
Heute morgen haben wir von Pfarrer James O´ Grady folgenden Brief erhalten:
„A pilgrimage group from Germany of twenty six people - teenagers and adults are visiting Headfort on the evening of Juli 23rd 2010 and camped here overnight in church grounds. The group is on a cycling pilgrimage from Rosslare to Westford where they intend to climb the holy mountain Croagh Patrick on Sunday 25th. It was a pleasure to have them visit our Parish where they celebrated the Eucharist on Friday 23rd in our local parish church of St Mary's.
They were excellently behaved and the parish was very happy to have them as guests. I wish them all the best on their journey to Croagh Patrick. May Lord bless them all and keep them in his care.
Yours sincerely
James O'Grady"
Ansonsten war es ein sehr schöner Tag. Dank eines Sonnentanzes am Morgen kam im Laufe des Tages die Sonne raus. Wir genossen richtig die warmen Sonnenstrahlen.
Eine Pause machten wir in Ballinrobe. Dort gab es zur Freude vieler Teilnehmer einen Super Macs und demnach Burger und Pommes zu essen.
Wir sind heute vorbeigefahren an interesanten Pyramiden und - sogar extra für uns aufgestellt - einem Warnschild vor Radfahrern.
Es gab einen Impuls aus der Offenbarung des Johannes: dem gelobten lLand, dem wir uns langsam nähern. Es ging dabei um die Ziele, die wir uns fürs Leben stecken.
Wir haben es wirklich geschafft und sind heute in Westport angekommen und haben das Old Mill Hostel bezogen. Der erste Teil der Wallfahrt ist überraschend gut gemeistert und es gibt kaum Wunden zu beklagen.
Zur Feier des Tages gab es schon einmal Sonntagsessen: Knödel mit Soße und als Nachtisch Schokoladenpudding.
Morgen früh kommt dann der Höhepunkt der Wallfahrt - der Gang auf den Croagh Patrick.
Daten des Tages:
Kilometer: 55, 6 km
Fahrtzeit: 3. 41 min
Max. Geschwindigkeit: 38 km / h
Freitag, 23. Juli 2010
[ 1.00 Uhr ]
Wir sind Fahrrad gefahren!
Heute der erste schlimmere Defekt der Wallfahrt: Bruch der Pedale. Das grenzt schon fast an ein Wunder bei den Straßen. Da wir auf der Wallfahrt und mit göttlichem Beistand unterwegs sind, kam nach zwei Kilometern ein Fahrradladen. Die erste Rast war in Athenry. Dort wurden alle Fahrradschäden beseitigt. Einige Fahrradläden in Düsseldorf und Meerbusch müssen nach der Wallfahrt mit Regressansprüchen rechnen! Ein Ding der Unmöglichkeit, dass zahlreiche Bremsklötze bei der Inspektion nicht gewechselt wurden.
In Athenry ergab sich mit einer Irin folgendes Gespräch:
„Where do you want to go?"
"We are going to Croagh Patrick!"
"Do you belong to the german cyclists?" (Anm. D. R.: Wir scheinen schon Landesgespräch zu sein.)
„When do you want to arrive?"
"We started on Monday and are going to arrive tomorrow."
"You started on MONDAY?!" (Anm. d.R.: sagte sie mit ungläubigem Staunen.).
„Yes, from Roslare."
„And you came all the way by bike - but there are hills in between!" (Ach wären wir gar nicht von selbst drauf gekommen!)
"On Monday we are going to return."
"Amazing" (ohne weitere Worte).
Der erste Impuls war auf einem Friedhof. Dort haben wir uns die Gräber angeschaut. Wir haben an unsere verstorbenen Verwandte und Freunde gedacht und sie in Gedanken auf den nächsten Streckenabschnitt genommen. Beobachtungen der Gruppe:
- Viele Menschen hießen Murphy.
- Es gab einen der am gleichen Tag gestorben ist, wie ein Wallfahrer geboren wurde.
- Die Gräber hier sind nicht so gepflegt.
Dann kam der Sturz (harmlos). „Und ich sag noch Hände an den Lenker!" „Wie denn mit der Banane in der Hand?!"
Zweite Rast in Corrandulla und ein zweiter Impuls.
Jetzt sind wir in Headfort angekommen und zelten im Pfarrgarten. Toiletten und Wasser sind vorhanden. Unser Abendessen bestand aus Nudeln mit Tomatensoße und Thunfisch. Auch Campingessen schmeckt toll.
Futterneid.
Morgen letzte Etappe vor Reek Sunday. Croagh Patrick wir kommen.
Wir senden euch allen die besten Wünsche aus Irland:
Sleep tight and don't let the bedbugs bite!
Sleep very well in your Bettgestell! (Juchu wir morgen auch!).
Daten des Tages:
Kilometer: 62 km
Fahrtzeit: 4 Std. 41 Sekunden
Max. Geschwindigkeit: 37 km / h
Donnerstag, 22. Juli 2010
[24.00 Uhr]
Morgens früh war es bitter kalt und sehr bedeckt. Dankenswerterweise entschlossen sich Christian, Tine und Petra einen Sonnentanz aufzuführen, um die Sonne hervorzulocken. Der Tag ging dann weiter mit „Pimp my bike". Jedes Rad wurde noch einmal mit Öl versehen und die Reifen wurden aufgepumpt. Dann hieß es Aufstellen vor den Gebäuden des Colleges zum Gruppenbild.
Losfahren dann bei Bitterkälte - jedoch mit guter Stimmung. Vor lauter Überschwang sangen einige dann „Last Christmas". Zum Glück kam nicht der Schnee sondern die Sonne hervor. Das lag vielleicht am Sonnentanz oder an weiteren Gesangseinlagen wie „Wann wird's mal wieder richtig Sommer" oder „pack die Badehose ein" sowie „Der Himmel geht über allen auf". Alles zusammen war extrem erfolgreich.
Einen Großteil des Tages fuhren wir heute auf sehr kleinen - aber wunderschönen - irischen Straßen. Mit wenig Autos und sehr sehr viel Landschaft. Herrlich!
Die erste Rast machten wir nach zwei Stunden an einem kleinen wilden Bach in Carrygehorrig. Dort gab es einen Impuls mit Psalm 23.
Weiter ging es dann bis zu unserem nächsten Rastplatz in einem kleinen Städtchen, auf dass sich Tine ganz besonders freute: „Tine" der gälische Name dieser kleinen Stadt. Dort hielten wir an der Kirche und bekamen auch vom dortigen Pfarrer einen Stempel für unser Pilgerheft und beteten an der Marienstatue ein Gesätz des Rosenkranzes.
Weiter ging es die letzten zehn Meilen - allerdings sehr steil - bis zu unserem heutigen Etappenziel „Loughrea". Untergekommen sind wir an einem See in einem Pfarrhaus mit Dusche und Toiletten. Nach dem Abendessen nutzten einige die Möglichkeit im See zu schwimmen. Spruch des Tages: „Neben Johannes lasse ich mich nicht fotografieren, dann sehe ich dick aus!" Andere kauften einiges im Dorf ein.
Den Abschluss des Abends bildete ein ruhiger Impuls in dem wir mit Hilfe von Knicklichtern ein leuchtendes Bild in unserer Mitte entstehen ließen.
Daten des Tages
Kilometer: 61,9 km
Mittwoch, 21. Juli 2010
[22.00 Uhr]
ALLE LEBEN NOCH!
Wir sind heute aufgebrochen aus Freshford. Der dortige Pfarrer war sehr begeistert von uns beim Stempel verteilen und wünschte uns alles Gute für die Weiterfahrt. Im Gegensatz zu den anderen Iren, die wir trafen, hat er uns nicht nach der Weltmeisterschaft gefragt.
Nach 2 km dann der erste Stopp: Platten. Ansonsten lief es heute aber echt gut und die Strecke war ganz angenehm zu fahren. Wir lösen regelmäßig ein schön freudiges Konzert der Autos aus, wenn wir an der Straße entlang fahren. Die Iren freue sich wirklich sehr uns zu sehen und feuern uns regelmäßig an!
Wenn bloß der Regen nicht gewesen wäre! Unsere erste Rast machten wir in Rathdowney. Im Pub „In Joe's Bar" sangen sich 6 Mädels mit dem Lied „Möge die Straße" den Weg zum Klo frei (sie weigerten sich standhaft „Satellite" zu singen).
Bei unserer Rast gab es einen Impuls aus dem Römerbrief zur Gemeinschaft und Nächstenliebe.
Vor der Weiterfahrt haben wir gedacht, es hört auf zu regnen, aber zu früh gefreut! Einem großen Schlagloch auf der N7 fielen mehrere Satteltaschen zum Opfer. Bei der nächsten Rast in Roscrea erfuhren wir, dass wir eine Unterkunft mit Dusche gefunden haben.
Wir schlafen bei den Zisterziensern in einer Jungenschule in mehreren Räumen im Bereich der Turnhalle: die Mount St. Joseph Abbey in Roscrea. Wirklich viele Duschen und Toiletten!
Ein herrliches Gefühl zu duschen und ein Dach über dem Kopf zu haben! Pilgern öffnet wirklich Türen und wir werden hier sehr freundlich empfangen. (Die Zelte haben wir allerdings trotzdem aufgebaut, damit sie trocknen: Indoorcamping)
Zum Abendessen gab es Gulaschsuppe und als Nachtisch Kuchen, Weingummi und Schokolade. Denn schließlich hat Leonie heute Geburtstag. Die vier Geburtstage versüßen unsere Wallfahrt doch erheblich!
„Der Abendimpuls wird outgesourct!" (Anm. d. R.: Wir nehmen an der Komplet der Mönche teil)
Daten des Tages:
Kilometer: 58 km
Fahrtzeit: 3 Std. 50 Min.
Max. Geschwindigkeit: 35,5 km / h
Dienstag, 20. Juli 2010
[23.53 Uhr]
Der Tag begann mit einem Geburtstagsständchen für Tobias: einmal nachts um 12 Uhr und dann morgens um sieben Uhr (doppelt hält besser). Doch dann gab es sogar die Überdosis: Wir haben auch für die 3jährige Sarah Jane, die Tochter der Hofbesitzer gesungen. Um 9.45 Uhr war dann Abfahrt zur St. Clemens Church in Clonroche. Dort baten wir den Pfarrer um einen Stempel für unser Pilgerheft. Es war sogar extra für uns ein ganz besonderer Prägestempel. Er war zudem so begeistert von uns, dass er uns Geld schenkte. Das Geld haben wir auch direkt in Kilkenny für Eis ausgegeben.
Zunehmend merken wir, dass wir hier in Irland als so große Radgruppe extrem auffallen und uns die Iren für verrückt erklären.
Kurz vor Ballymurphy konnten wir 5 km Abfahrt genießen! Herrlich! Das Wetter heute war wesentlich besser als gestern! Oftmals verwöhnte uns die Sonne. So kann es weitergehen!
Mittags gab es in Kiltealy einen Impuls zu Elija.
Um unser Pilgerziel zu erreichen haben wir uns entschlossen durch Kilkenny nur durchzufahren (es war schon wahnsinnig der Verkehr dort!) und sind bis Freshford gefahren.
Hier ist Zelten angesagt im Millenium Park, mit Dusche im Bach (gemeinsam mit Forellen) und Toiletten im Pub.
Die Jungs (und einige sehr harte Mädels) haben auch gleich ein ausgiebiges Bad im Fluss genommen und die Mädels - dem Klischee entsprechend - testeten aus, wie es gehen kann die Haare unter einem Werkstattwasserhahn zu waschen!
Daten des Tages:
Tageskilometer: 74,25 km
Fahrtzeit: 4 Std 49 min
max Geschwindigkeit: 50 km h
(einige zählen verbrauchte Kalorien: 1340)
Montag, 19. Juli 2010
[23.17 Uhr]
Irland empfing uns heute mit typischem Wetter: Regen! Das war schon eine wirklich Herausforderung. Neben dem Zurechtfinden im Linksverkehr noch starker Regen! Dafür haben wir sicherlich einen vollständigen Ablass verdient!
Wir sind von Rosslare aus über die N 25 (sogar mit Fahrradweg) Richtung Wexford gefahren. Nach einer Mittagspause am Heritage Center ging es dann weiter über die R 730. Das war schon eine schlechtere Straße. Deswegen war das meistgehörte Wort an diesem Tag „Schlagloch". Und wir konnten schon feststellen, dass Irland eher hügelig ist und so wechselten sich kurze Anstiege mit Abfahrten häufig ab.
Und schließlich durfte auch der berüchtigte „Traffic Jam" aus einer Kuhherde auf der Straße nicht fehlen!
Aber sicher - mit vielen kleinen Pausen - erreichten wir schließlich Clonroche. Dort angekommen dürfen wir jetzt bei einer sehr netten irischen Familie auf ihrem Bauernhof nächtigen. Der Familienvater Roy ist interessanterweise gleichzeitig Bauer und Bestatter.
So wurden direkt die Zelte aufgeschlagen und viele fleißige Hände haben gekocht.
Den Abschluss des Abends bildete ein Abendimpuls mit Liedern und Gebeten und einer Bibelstelle aus Jesaja.
Und dann heißt es jetzt früh schlafen, denn morgen wollen wir gerne bis Kilkenny kommen!
Daten des Tages:
Tageskilometer: 46,51 km
Fahrtzeit: 3 Std 11 Minuten
Max. Geschwindigkeit: 39 km / h
[8.30 Uhr]
Es schaukelt heftiger. Erkenntnisse des Morgens:
-Es gibt eine Dusche, aber ohne Handtuch??
-Man kann sich auch mit einem Gästehandtuch abtrocknen.
-Teilen ist toll: Duschgel, Handtücher, Shampoo. Christsein hat allerdings Grenzen: bei der Zahnbürste.
-Beim dem Geschaukel ist es sicherer den Aufzug zu nehmen als die Treppe.
Sonntag, 18. Juli 2010
[ 2.30 Uhr ]
Nachtrag: "Eigentlich dachte ich, ich schlafe auf einer Fähre. Ich fühle mich aber wie in einem Sägewerk!" Es schaukelt.
[20.30 Uhr]
Nach maximal zwei Stunden Schlaf trafen wir uns um halb drei in der Früh oder in der Nacht?! Wieder. Nach dem Verladen der Räder fuhr der Bus kurz vor vier ab in Richtung Cherbourg los. Praktisch: jeder hatte zwei Plätze - lange Menschen sogar drei. Außer Falko und Patrick, die tapfer den Kuh Bully nach Cherbourg brachten. Nicht so praktisch: das Gespür der Busfahrer für Raststättentoiletten (besonders die Unisex Toiletten) Ankunft um 15.20 Uhr - also eine Stunde - nach dem Bully an der Verladerampe für die Fähre. Nach dem Ausladen der Räder schon die ersten Probleme: „Ich hab meinen Fahrradschlüssel zuhause vergessen!"; „mein Helm ist aber in meiner Tasche und die ist ganz unten im Anhänger", bei der Passkontrolle: „reicht auch ein Schülerausweis?!" Die ersten 300m auf dem Rad ohne Verletzte aber mit Verlusten (Schlafsackschäden) hinter uns gebracht. Da die Räder zuerst auf die Fähre kamen, konnten wir das Sonnendeck unsers nennen. Abfahrt der Fähre um 18 Uhr. Bei steifer Brise. Nun warten wir auf den Sonnenuntergang.
[morgens] Jetzt wird es ernst. Wir werden unsere Wallfahrt um 03.00 Uhr morgens beginnen - wohl nicht ganz ausgeruht.
Samstag, 17. Juli 2010
Heute um 18 Uhr wurde es ernst! Wir haben ein bisschen Tetris gespielt und unser Gepäck und unsere Lebensmittel in VW- Bus und Anhänger verstaut. Aber erfolgreich haben wir alles untergebracht. Schließlich wurde noch gebetet und mit Hilfe von Zweig und Wasserschüssel wurden die Räder gesegnet. Möge es helfen und wir alle heil wiederkommen. Und dann heißt es früh schlafen gehen, denn morgen um 3 Uhr geht es los, das Abenteuer Irland!
Und hier sind die allgemeinen Informationen zur Fahrradwallfahrt
In den Sommerferien 2010 bieten wir eine Fahrradwallfahrt für Jugendliche und junge Erwachsene von 15 bis 27 Jahren an.
Von Düsseldorf aus machen wir uns mit Bus und Fähre auf den Weg nach Irland. Auf der grünen Insel werden wir dann auf den Spuren des Hl. Patrick unterwegs sein. Wir werden etwa 60km pro Tag unterwegs sein und abends in Orten und bei Kirchengemeinden nach einer Unterkunft fragen. Und vielleicht zelten wir auch einfach bei Menschen im Garten.
Nach etwa 350km werden wir dann Irlands heiligen Berg - den Croagh Patrick - erreichen, wo der Heilige Patrick vierzig Tage ohne Nahrung und Wasser verbracht haben soll, wie Jesus in der Wüste.
Wir fahren in Irland am 20. Juli mit dem Rad los, so dass wir zum großen Wallfahrtssonntag am Croagh Patrick angekommen sein werden. Jährlich pilgern am letzten Sonntag im Juli tausende Iren auf den Croagh Patrick. Dieses Ereignis werden wir miterleben und uns mit den Iren auf diesen besonderen Berg begeben. Nach dem Besuch des Croagh Patrick werden wir uns wieder gemeinsam mit dem Rad auf den Rückweg zur Fähre nach Rosslare machen.
Macht euch mit uns auf eine besondere Wallfahrt auf die grüne Insel, zu Schafen und Kühen, viel Landschaft und natürlich auf die Spuren des Heiligen Patricks, hin zu ganz verschiedenen Orten christlichen Glaubens.
Anfragen an Pastoralreferentin Stephanie Müller
Tel. 0211-21093694
mueller@kath-derendorf-pempelfort.de







































































































































